PET-Untersuchungsinfo

Was ist bei der Vorbereitung zu beachten?

In der klinischen Routine kommt heute überwiegend 18-FDG (18-F-Desoxy-Glucose) zum Einsatz.

Zum Untersuchungszeitpunkt sollte deshalb im Körper des Patienten ein gewisser Mangel an Glukose herrschen, damit möglichst viel der 18-F markierten Glukose aufgenommen wird. Der Patient sollte daher ab ca. 22 Uhr des Vortages nur noch ausreichend zuckerfreie Getränke wie Mineralwasser oder ungesüßten Tee zu sich nehmen, um eine ausreichende Nierenausscheidung zu gewährleisten. Bei Diabetikern sollte eine gute Einstellung der Blutzucker-Werte gewährleistet sein.

Vor Untersuchungsbeginn wird der aktuelle Blutzuckerspiegel bestimmt und falls notwendig medikamentös eingestellt. Außerdem können bei Bedarf ein leichtes Beruhigungsmittel, ein Medikament zur Muskelentspannung und eventuell ein harntreibendes Medikament verabreicht werden.

Bei Tumorerkrankungen mit Manifestationen im Beckenbereich (z.B. Enddarmtumor) muss je nach Fragestellung ev. ein Blasenkatheter gelegt werden, um eine Ansammlung der über die Nieren ausgeschiedenen Glukose in der Blase zu vermeiden.


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