Zurück

Gammakamera


Das wesentlichste Messinstrument in der Nuklearmedizin ist die Gammakamera. 

Es handelt sich hierbei um ein Gerät, welches die vom Patienten ausgehende Strahlung mißt und die Verteilung der Radionuklide im Patienten als Bild darstellt und Aussagen zur Funktion erlaubt.
Nach intravenöser Applikation des Radiopharmakons wird eine Bildsequenz mit der Gammakamera aufgezeichnet und gleichzeitig in einem Auswertesystem gespeichert.
Je nach Wahl der Bildfolge lassen sich Aussagen über Organe (z. b. Schilddrüse) oder 

 

 

 
über die Verteilung und Ausscheidung des Radiopharmakons
(z.B. Nierenperfusionsszintigraphie ) machen.

 
Durch den konsequenten Einsatz der Computertechnik ist auch die Erstellung von Schnittbildern des menschlichen Körpers (z.b. Herz  ) möglich.