Nuklearmedizinische
Klinik, Klinikum Herford
Chefarzt
Dr. med. H. Arlt
Schilddrüse
Schilddrüse und Schwangerschaft
Therapie der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) der Schwangerschaft
Die Therapieindikation ist aufgrund der Risiken einer länger bestehenden und unbehandelten Hyperthyreose für Mutter und Kind gegeben.
Nach den Literaturdaten ist die anhaltende unbehandelte Hyperthyreose selbst teratogen, nicht dagegen eine niedrigdosierte thyreostatische Therapie.
Die Schwangerschaftshyperthyreose ist überwiegend selbstlimitierend und nicht therapiepflichtig, die Hyperthyreose in der Schwangerschaft (Morbus Basedow) muss dagegen meist behandelt werden.
Die Behandlung erfolgt stets als Monotherapie in niedrigst möglicher Dosierung und Einstellung einer grenzwertig hyperthyreoten Stoffwechsellage