Nuklearmedizinische
Klinik, Klinikum Herford
Chefarzt
Dr. med. H. Arlt
Schilddrüse
Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
Therapie der uni-/multifokalen Autonomie im Stadium der Euthyreose
Eine frühzeitige Radioiodtherapie im Sinne einer Krankheitsprophylaxe bei voraussehbarer langsamer
Progression der Grunderkrankung ist unter Levothyroxinschutz des umliegenden gesunden
Schilddrüsengewebes möglich, jedoch ist bei fehlender klinischer Relevanz auch eine zunächst
abwartende Verlaufsbeobachtung zu vertreten.
Die Therapieentscheidung ist individuell zu diskutieren.
Wenn möglich sollte eine niedrigdosierte lodidgabe (100 ug/d) zur Strumatherapie und Verhütung des
Wachstums weiterer Knoten eingeleitet werden, ohne dass dies zu einer TSH-Suppression führt.