Die nachfolgenden Behandlungsgrundsätze orientieren sich an den aktuellen Leitlinien:
Maligne
Schilddrüsentumoren. Interdisziplinäre Leitlinie der Deutschen
Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie
(Informationszentrum für Standards in der Onkologie-ISTO): Kurzgefasste
interdisziplinäre Leitlinie 2000 BII, S. 92 ff
Leitlinie zur Radioiodtherapie (RIT) beim differenzierten Schilddrüsenkarzinom. Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin. Nuklearmedizin 38, 1999; S. 221 ff.
Mögliche Nebenwirkungen einer
Radiojod-Therapie:
Früh:
(8-14 Tage nach Abschluß der RIT)
Lokale
schmerzhafte Schwellung der Restschilddrüse, des Tumors bzw. der Metastasen (Häufigkeit:
10-20% , abhängig von der Gewebsmasse)
Passagere
Gastritis (Häufigkeit ca. 30%)
Passagere
Knochenmarksveränderungen mit Thrombo-/Leukopenie (Häufigkeit bis zu 70%, abhängig
von der Therapieaktivität)
Radiogene
Sialadenitis (Häufigkeit ca. 30%)
Spät:
Sicca-Syndrom
(Häufigkeit 10-20 %)
Knochenmarksdepression
(Häufigkeit abhängig von der kumulativen Aktivität; sehr selten von
klinischer Relevanz)
Leukämie mit
einer Latenz von 5 und mehr Jahren (Häufigkeit abhängig von der kumulativen
Therapieaktivität: ca. 1%)
Azoospermie
(Sehr selten; Häufigkeit abhängig von der kumulativen Therapieaktivität)
SEITENANFANG