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Positronen-Emissions-Tomographie
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Info (Nebenwirkungen ?) Info Liste der PET-Indikationen (3. Onko-PET Konsensukonferenz 2000) |
Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist ein nuklearmedizinisches, nicht-invasives, bildgebendes Verfahren. Die Entwicklung dieses Verfahrens reicht bis weit in die 70er Jahre zurück. Allerdings findet das Verfahren aufgrund seines technischen Aufwandes erst seit wenigen Jahren Eingang in die klinische Patientenversorgung. Die Möglichkeiten z. B. in der Krebsdiagnostik können so zunehmend in den Kliniken genutzt werden.
Krebs zählt nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen in Europa und Weltweit. In der Bekämpfung dieser Krankheit spielen heute die ständig verbesserten Therapie-, aber vor allen Dingen auch exaktere Diagnoseverfahren ein entscheidende Rolle. Nur eine genaue Kenntnis der Erkrankung, der Lage und Ausdehnung des Tumors und des Stadiums ermöglicht es den behandelnden Ärzten, die optimale Therapieform auszuwählen.
Bei dieser "Charakterisierung" der Tumorerkrankung bietet PET eine entscheidende Hilfestellung. Die PET konzentriert sich hierbei auf:
die Unterscheidung von Tumorgewebe und gutartigen Veränderungen bzw. postoperativem Narbengewebe,
auf die Früh- und Rezidivdiagnostik,
das Staging von Lymphknoten- sowie Fernmetastasen
und auf die Erfolgskontrolle von Therapiemaßnahmen.
Wie funktioniert PET?
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Gamma-Koinzidenzkamera |
Der klinische Einsatz der PET betrifft heute vorwiegend onkologische Fragestellungen (weltweit ca. 70 % der klinischen Anwendungen).
Neben der Krebsdiagnostik spielt die PET auch bei der koronaren Herzkrankheit und
bei neurologischen Fragestellungen eine wichtige Rolle