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  Magnetresonanztomographie (MRI)

 

Im Klinikum Kreis Herford wird seit Ende Dezember 1999 ein eigener hochmoderner KernspintomographMR5_1.jpg (34979 Byte) – Siemens MAGNETOM Symphony – eingesetzt.

Die Kernspintomographie (MR) ist ein diagnostisches Verfahren zur Erzeugung von Schnittbildern des menschlichen Körpers. 

 

Im Gegensatz zur Computertomographie (CT) arbeitet die Kernspintomographie nicht mit Röntgenstrahlen sondern mit Magnetfeldern und elektrischen Hochfrequenzimpulsen. 

 

Durch deren Variation können die Organschnittbilder in verschiedenen Raumebenen angefertigt werden. Durch die Schnelligkeit der Bildinformation sind auch Funktionsdarstellungen möglich.

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Bei dem neuen Kernspintomographen handelt es sich um ein Hochleistungs-Ganzkörper-MR-Bildsystem mit 1.5 Tesla Feldstärke. Es bietet alle diagnostischen Möglichkeiten für die Patienten des Kreis-Klinikums, z. B. mit einer detaillierten Darstellung des Gehirnes und der Wirbelsäule.

 

 

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Besonderen Wert wurde hier auch auf die Möglichkeit der Anfertigung der neuen diffusions- und perfusionsgewichteten Aufnahmesequenzen gelegt, die für die Schlaganfallpatienten der sog. „Stroke unit“ des Klinikums von Wichtigkeit sind.

 

Hirnagio_art_1.jpg (24425 Byte)Die Möglichkeiten der Kernspinangiographie werden in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Auf nicht-invasivem Weg können hier die Blutgefäße des menschlichen Körpers dargestellt werden. 

 

 

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Die Organe im Brust- und Bauchraum wie z. B. das Herz, die Leber, die Nieren und die inneren Genitalorgane lassen sich mit vergleichsweise kurzen Untersuchungszeiten abbilden.

 

 


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Im Bereich der Knochen und Gelenke werden schon geringe Veränderungen in Knorpel- und Knochenstrukturen, die auf Verletzungen, Krankheiten oder Alterung zurückzuführen sind, mit hoher Präzision erfasst.

 

 

 

Das Spulenkonzept ist so ausgelegt, das bei über 95 % der Untersuchungen kein Spulenwechsel mehr erforderlich ist. Dies spart Zeit und macht die Untersuchung bequemer, ganz besonders für Patienten, die unter akuten und chronischen Schmerzen leiden.

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Für viele Patienten ist eine MR-Untersuchung mit   Ängsten ganz unterschiedlicher Art, wie z. B. Klaustrophobie oder eingeschränkte Bewegungsfähigkeit verbunden. Bei dem vorhandenem Kernspintomographen wirkt diesen Ängsten von Anfang an das helle, offene Aussehen entgegen.
Dafür sorgt der kurze Magnet und die 120 cm Öffnung des Untersuchungsbereiches ebenso wie die individuell einstellbare Beleuchtung und gute Belüftung. 

 

Vom Kontrollraum bleibt darüber hinaus eine Assistentin mit dem Patienten in ständigem Sprachkontakt. Bei Bedarf kann die Untersuchung auch jederzeit unterbrochen werde.

 

Betrieben wird der klinikeigene Kernspintomograph  gemeinsam von der  Nuklearmedizinischen Klinik (Chefarzt: Dr. Arlt) und der Radiologischen Klinik (Chefarzt: Prof. Dr. Castrup).

 

Im ambulanten Bereich können privatversicherte Patienten / Selbstzahler die Betreuung durch die Nuklearmedizinische Klinik (im Rahmen der Sprechstunden von Dr.Arlt) in Anspruch nehmen.


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