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Nuklearmedizinische Klinik, Klinikum
Herford |
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Ultraschall-Diagnostik |
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Biopsie |
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09.06.05 |
Kontraindikation
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Die
Indikation zur Punktion soll wegen der möglichen Komplikationen streng gestellt werden. Bei streng gestellter
Indikation bestehen nur wenige Kontraindikationen:
·
Für
therapeutische Verfahren liegen die
Grenzwerte für den Quick-Wert bei
50 %, für die Thrombozytenzahlen
bei 60.000 (keine einheitlichen Literaturangaben). ·
Aneurysmaverdächtige Raumforderungen sollten vor einer
Punktion mittels Duplex- oder farbkodierter Dopplersonographie
ausgeschlossen werden. Auch stark vaskularisierte Raumforderungen können farbdopplersonographisch
erkannt und dann der diagnostischen Laparotomie zugeführt werden. ·
Besteht klinisch und sonographisch Verdacht auf ein Phäochromozytom,
wird die Diagnose laborchemisch gestellt.
Durch die Feinnadelpunktion kann eine hypertensive Krise ausgelöst werden. ·
Bei Verdacht auf eine Echinokokkose sollte versucht
werden, die Diagnose serologisch zu stellen. Das bisher vermutete Risiko
einer anaphylaktoiden Reaktion oder einer Verschleppung von
Tochterzysten durch eine Punktion konnte nicht bestätigt werden. Mehrere Arbeiten
berichten über komplikationslose Feinnadelpunktionen und auch
therapeutische Alkohol- oder NaCl-Instillationen in Echinokokkuszysten. · Zystische Tumoren der Ovarien sind zytologisch schlecht zu diagnostizieren, es besteht außerdem das Risiko einer intraperitonealen Aussaat. Der laparokopische Zugang ist zu präferieren.
Zusätzliche Kontraindikationen bei der Leberpunktion:
Kontraindikation.doc |
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