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Nuklearmedizinische
Klinik, Klinikum Herford |
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Ultraschall-Diagnostik |
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Biopsie |
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07.06.05 |
Indikation
zur diagnostischen und therapeutischen Punktion
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Bei der therapeutischen Punktion kann einmal oder
mehrmals punktiert werden oder eine Drainage eingelegt
werden. Die
vielfältigen Indikationsbereiche für
diagnostische und therapeutische Punktionen und Drainagen sind in Tabelle
1 und 2 zusammengefaßt. Tab. 1 Diagnostische
Punktionen - Anwendungsgebiete ·
Leber: o
Differenzierung fokaler
und diffuser Prozesse ·
Pankreas: o
Verdacht auf Karzinom o
peripankreatische Flüssigkeit ·
Magen/Darm: o
Intramurale Raumforderungen ·
Lymphknoten: o
Differenzierung
Metastase, Lymphom ·
Milz: o
Abszess ·
Niere: o
DD Tumor o
eingeblutete Zyste o
infizierte Zyste o
Transplantatniere o
Parenchymerkrankung ·
Nebenniere: o
DD Metastase ·
Flüssigkeitsansammlungen ·
Schilddrüse: o
Kalter Knoten o
Zyste ·
Thorax,
Mediastinum, Perikard ·
Weichteile,
Knochen Tab
2 Therapeutische Punktionen und Drainagen – Anwendungsgebiete
Für
die Anwendung von entweder Ultraschall-Bildgebung oder CT-Bildgebung bei
der Punktion gibt es keine konkrete Indikationsstellung.
Für
kleinere, tiefer liegendere Läsionen und bei schlechten Sichtverhältnissen
gilt die CT als sichere und genaue Methode zur
Lokalisatiensdiagnostik, vor allem bei der Wahl des Punktionszugangsweges
bei Punktionen in schwierigen Lagen, beispielsweise in der Nähe zu Darm,
Gallenblase, größeren Gefäßen oder dem Pleuraraum. Ökonomisch
gesehen ist die Ultraschallbildgebung bei Punktionen das Mittel der
Wahl, jedoch ist das Hauptelement der Biopsie die klare Sicht der
Biopsienadel. Es sollte also das einfachste bildgebende Verfahren, das
eine sichere Annäherung an das Läsionsziel erlaubt bei der Insertion der
Nadel gewählt werden. Das
heißt, wann immer dies möglich ist und die Läsion im Ultraschall gut zu
sehen ist, ist dies die Methode der Wahl.
Indikation
zur Punktion.doc |
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